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Cloud-ERP: Optimal für den Mittelstand

Definition:
Was ist Cloud-ERP?

Cloud-ERP bezeichnet ERP-Systeme, die auf Cloud-Technologie basieren. Das heißt: Unternehmen greifen online auf ihre ERP-Software zu, in der sie all ihre Geschäftsprozesse abbilden. Im Gegensatz zu On-Premise-Lösungen genügt bei Cloud-ERP eine stabile Internetverbindung und ein geeignetes Endgerät, um die Software zu nutzen. Einige Cloud-ERP-Anbieter wie lexbizz ermöglichen den Zugriff auf die Software via Mobile-App.

Da bei moderner Cloud-ERP alle Daten in der Cloud gespeichert werden, sparen sich Unternehmen die Kosten für eine eigene IT-Infrastruktur. Außerdem können Services wie PayPal oder Marktplätze wie Amazon ganz einfach durch entsprechende Schnittstellen angebunden werden. Sie helfen dabei, Geschäftsmodelle schneller zu adaptieren und mit dem Wettbewerb junger, innovativer Start-ups standzuhalten.

Dank webbasierter ERP-Lösungen können Unternehmensressourcen also effizient, flexibel und kostengünstig gesteuert werden. Daher sind sie vor allem für mittelständische Unternehmen ein Gewinn.

Wie funktioniert Cloud-ERP?

Das Cloud-ERP-System wird auf sehr leistungsstarken Servern in einem externen Rechenzentrum installiert. Die ERP-Nutzer erhalten via Internet Zugriffsrechte auf diese Server, um die Cloud-ERP-Software zu nutzen. Dafür ist jedes internetfähige Endgerät geeignet. Alle eingegebenen Daten und Informationen werden via Cloud in Echtzeit automatisch mit der im Rechenzentrum installierten Software synchronisiert.

Das bedeutet: Cloud-Technologie versetzt Unternehmen in die Lage, Programme wie Cloud-ERP zu nutzen, ohne die dafür nötige IT-Infrastruktur selbst anschaffen zu müssen.

Funktionsweise von lexbizz Cloud-ERP Software in einem horizontalen DiagrammFunktionsweise von lexbizz Cloud-ERP Software in einem horizontalen Diagramm
So funktioniert Cloud-ERP.

Cloud-ERP vs. On-Premise-ERP: Was ist der Unterschied?

In der Vergangenheit wurden die meisten ERP-Systeme als On-Premise-Lösungen angeboten. Heute entscheiden sich die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) für ein Cloud-ERP-System, da dies allein schon aus Kostengründen attraktiver für sie ist. Doch wie unterscheiden sich die beiden Modelle? Folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen Cloud- und On-Premise-Technologie:

On-Premise-ERP
Cloud-ERP
Software wird auf unternehmenseigenen Servern und Rechnern installiert.
Datenspeicherung
Haftung
Updates
Wartung
IT-Infrastruktur
Schnittstellen
Installation
Besitzstand
Flexibilität
Cloud-ERP-Software ist auf externen Servern in Rechenzentren installiert.
On-Premise ERP ist nach Erwerb Eigentum des Unternehmens.
Cloud-ERP wird vom Unternehmen gemietet, bleibt also im Besitz des Anbieters.
Software muss vom Unternehmen selbst gewartet werden, was Fachpersonal erfordert.
Software wird vom Cloud-ERP-Anbieter gewartet.
Es muss die nötige IT-Infrastruktur fürs ERP-System eingerichtet werden, was zusätzliche Kosten verursacht.
Es muss keine eigene IT-Infrastruktur geschaffen werden.
Updates müssen durch die IT aufgespielt werden und auch die daraus folgende Fehlerbehebung liegt beim Unternehmen.
Updates werden regelmäßig automatisch aufgespielt, und es ist sichergestellt, dass die Kernfunktionen nicht durch ein Update beeinträchtigt werden.
Nachträgliche Installation zusätzlicher Funktionen ist sehr aufwändig und langwierig.
Funktionen können jederzeit schnell dazu gebucht werden.
Schnittstellen zu Drittsystemen müssen in langwierigen IT-Projekten entwickelt werden.
Schnittstellen zu Drittsystemen lassen sich leicht konfigurieren und werden meistens direkt vom Anbieter vorkonfektioniert in einem Marktplatz angeboten.
Bei Software-Ausfällen oder Problemen haftet das Unternehmen.
Bei der Inbetriebnahme muss Software auf den Rechnern sämtlicher Mitarbeiter installiert werden.
Für die Nutzung der Cloud-ERP-Software genügen ein beliebiges Endgerät mit Internetverbindung und Zugangsdaten.
Bei Software-Ausfällen oder Problemen haftet der Cloud-ERP-Anbieter.

Welche speziellen Vorteile bietet Cloud-ERP?

Im Jahr 2009 bevorzugten noch 80% der mittelständischen Unternehmen eine Enterprise Resource Planning-Lösung (ERP-Lösung), die vor Ort installiert war, also eine On-Premise-Lösung.

In den letzten Jahren hat sich diese Präferenz signifikant gewandelt. Das Marktforschungsunternehmen Aberdeen fand heraus, dass die "Best-in-Class-Mittelstandsorganisationen", die die obersten 20 % der befragten Unternehmen repräsentieren, mit mehr als doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit eine Cloud-ERP-Lösung einsetzen. Es liegt auf der Hand, dass die Top-Performer im Mittelstand für ihre ERP-Anwendungen bereits auf die Cloud umgestiegen sind.

Seit 2010 hat die Einführung von Cloud Computing im Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zugenommen. Immer mehr Unternehmen sehen darin die kostengünstigste, flexibelste und schnellste Möglichkeit, ihre IT-Infrastruktur und Geschäftsanwendungen ohne erhebliche Investitionen und Personalaufstockungen bereitzustellen und zu unterstützen.

Aus den Unterschieden zwischen On-Premise- und Cloud-Lösungen ergeben sich überzeugende Vorteile für cloudbasierte ERP-Systeme:

  • skalierbarer Leistungsumfang
  • hohe Datensicherheit, da der Cloud-ERP-Anbieter in der Regel über die beste verfügbare Sicherheit verfügt
  • Daten werden mit einem Notfallwiederherstellungsplan gesichert
  • moderne Cloud-ERP wird mit einer intuitiven Benutzeroberfläche entwickelt, um die Zeit bis zur Produktivität zu verkürzen
  • bis zu 35 % Kosteneinsparung bei IT-Kosten und bis zu 50 % Steigerung der Produktivität
  • ERP-Kosten genau planbar
  • schnelle Inbetriebnahme
  • Wartung wird komplett vom ERP-Anbieter übernommen
  • automatische Updates
  • standort- und zeitunabhängig arbeiten

Durch die klaren Vorteile gegenüber On-Premise-Lösungen gewinnen Cloud-ERP-Systeme wie lexbizz zunehmend an Beliebtheit und Marktanteilen. Lesen Sie hier mehr über die Vorteile des Cloud-ERP-Systems lexbizz.

Für wen eignen sich Cloud-ERP-Systeme?

In vielen verschiedenen Fällen ist es sinnvoll, zu Cloud-Technologie zu greifen. Wir zeigen, wann es besonders ratsam ist.

Jedes Unternehmen, das von ERP profitieren will, muss sich zwischen Cloud-ERP und On-Premise-ERP entscheiden. Die Unterschiede zwischen den beiden Systemen sind erheblich.

Ein Cloud-ERP-System ist das Richtige für Ihr Unternehmen, wenn:

  • Sie kein Budget in eine eigene IT-Infrastruktur stecken wollen.
  • Sie sich den Aufwand und die Personalkosten für die Wartung der Software sparen möchten.
  • Ihre Mitarbeiter die Möglichkeit haben sollen, standort- und zeitunabhängig zu arbeiten.
  • Ihnen eine schnelle Inbetriebnahme der ERP-Software wichtig ist.
  • Das ERP-System jederzeit nach oben und unten skalierbar bleiben soll.

Für welche Branchen ist Cloud-ERP besonders sinnvoll?

  • Online-, Groß- und Einzelhandel
  • Lebensmittelbranche
  • Produktion
  • Logistik
  • Dienstleistungen
  • E-Commerce
  • Machinenbau
  • Baubranche

Grundsätzlich sind Cloud-ERP-Systeme branchenneutral. Sie eignen sich also für jede Branche. Denn auch diese Lösungen lassen sich an branchenspezifische Anforderungen anpassen. 

Datenschutz und Datensicherheit in der Cloud

Einige Unternehmen haben Bedenken, ihre Firmendaten Dritten anzuvertrauen. Wenn es um Datenschutz und Datensicherheit geht, sind jedoch deutsche Rechenzentren in der Regel weitaus sicherer als die eigenen Server von Unternehmen, die On-Premise-Systeme nutzen.

Der Grund: Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist eines der strengsten Datenschutzgesetze der Welt. Es gilt für alle Cloud-Computing-Anbieter, die ihre Server in Deutschland haben. In ihm sind die Rollen des Anbieters, des Anwenders sowie die Rechte und Pflichten beider Parteien ausführlich geregelt. Das BDSG stellt sicher, dass Datenschutz und Datensicherheit von Cloud-Programmen aller Art einem sehr hohen Standard gerecht werden. Das gilt selbstverständlich auch für Cloud-ERP-Services.

Deshalb gibt es in Deutschland einige Anforderungen an Cloud-ERP-Anbieter, die diese uneingeschränkt erfüllen müssen:

  • Wenn ein Cloud-ERP-Anbieter Subunternehmer beauftragt, muss er diese bereits bei Vertragsschluss nennen. Er muss seine Kunden sogar darüber informieren, wenn später neue Dienstleister Aufträge erhalten. Außerdem haben seine Kunden bei jeder dieser Neunennungen ein Widerspruchs- und Sonderkündigungsrecht.
  • Die Kunden des Cloud-ERP-Anbieters müssen die Möglichkeit haben, bei jedem Subunternehmen einzusehen, ob es sich zu den in § 11 Abs. 2 BDSG genannten Geschäftspraktiken verpflichtet hat.
  • Unternehmen, die Ihre Daten in einer Cloud speichern lassen, geben keinerlei Rechte ab: Sie behalten das Eigentum an den eigenen Daten. Deren Anbieter muss sicherstellen, dass es jederzeit möglich ist, Dateneinzusehen, zu übertragen und zu löschen.

Die Cloud-ERP-Software lexbizz ist in deutschen Rechenzentren gespeichert. So ist sichergestellt, dass Ihre Daten jederzeit geschützt sind und Sie die gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Datenschutz einhalten. Erfahren Sie hier mehr über die Datensicherheit mit lexbizz. 

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